Ein alter und weiser Indianerhäuptling sitzt eines Abends am Lagerfeuer

im Tipi mit einem seiner Enkelsöhne beisammen

und erzählt ihm über seine Erfahrungen im Leben:

„Im Leben eines jeden Menschen gibt es zwei innere Wölfe,

die ständig miteinander ringen und kämpfen.

Der eine Wolf ist böse. Er arbeitet mit Trennung, Angst, Schuld,

Verleugnung, Unterdrückung, Zwietracht, Eifersucht,

Neid, Gier, Habsucht, Überheblichkeit, Feindschaft und Hass.

Der andere Wolf ist gut. Er nutzt Verbindung, Vertrauen, Offenheit, Liebe,

Wohlwollen, Güte, Verständnis, Mitgefühl, Freundschaft, Friede, Rücksicht, Gelassenheit, Wahrhaftigkeit, Hoffnung und Freude.“

Der Enkel schaut nachdenklich in die züngelnden Flammen des auflodernden Feuers.

Nach einer langen Weile fragt er seinen Großvater:

„Und welcher der beiden Wölfe wird gewinnen, Großvater?“

Und der alte Häuptling schaut ihn eindrücklich an und entgegnet:

„Der wird letztendlich gewinnen, den du am häufigsten fütterst!

Darum lebe achtsam und lerne beide Wölfe gut kennen.

Und dann wähle jeden Tag von Neuem deinen bevorzugten Wolf!“

An einer stark befahrenen Straße sagt die Mutter zu ihrem Kind:

" Halte bitte meine Hand."

Das Kind antwortet.

" Nein, halte du meine Hand.""

Die Mutter fragt:

" Wo ist denn da der Unterschied?"

" Wenn  ich deine Hand halte und etwas passiert,

kann es sein dass ich loslasse.

Aber wenn du meine Hand hälst,

weiß ich mit Sicherheit,

dass du sie niemals loslassen würdest!

Gefunden auf Funpot.Net

Eines Abends machte meine Mutter das Abendbrot nach einem anstrengenden Arbeitstag.
Sie stellte ein Glas Marmelade und einen Teller mit völlig verbranntem Toast vor meinen Vater. Mir fiel der schwarze Toast gleich auf, doch ich wartete ab, ob mein Vater es auch bemerken würde. Mein Vater begann jedoch, seinen Toast zu essen und fragte mich wie mein Tag gewesen ist. Ich weiß nicht mehr, was ich antwortete, doch kurz darauf entschuldigte sich meine Mutter für den verbrannten Toasts. Niemals werde ich vergessen, was mein Vater dann sagte. Er sprach: ,,Schatz, ich liebe verbrannte Toast!"
Als ich später zu Bett ging, fragte ich Ihn, ob er seinen Toast wirklich verbrannt mag.
Er umarmte mich und flüsterte: " Deine Mutter hatte heute einen sehr anstrengenden Tag, sie ist müde. " Ein verbrannter Toast tut niemanden weh, Worte hingegen können sehr weh tun." Das Leben ist vollkommener Dinge und Fehlerhafter Menschen. Gegenseitig diese Fehler zu akzeptieren und Unterschiede zu schätzen: Das ist der Schlüssel für eine gesunde und lang andauernde Beziehung.

 

Ein kleines Mädchen fragte ihren großen Bruder:

Was ist Liebe?

Darauf antwortete er:

Liebe ist, wenn du mir jeden Tag meinen Schokoriegel klaust

und ich ihn trotzdem jeden Tag an der gleichen Stelle verstecke!

 
Der clevere Esel

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in einen Brunnenschacht.
Das Tier schrie stundenlang erbarmungswürdig während der Bauer herauszufinden versuchte, was er tun könnte.
Schließlich beschloss er, das Tier sei ja schon alt und der Brunnenschacht müsse sowieso zugeschüttet werden
und dass es die Mühe nicht wert sei, den Esel zu retten.
Er trommelte alle Nachbarn zusammen, herüber zu kommen und ihm zu helfen. Sie alle griffen sich eine Schaufel und begannen,
Erde in den Brunnenschacht zu schaufeln. Zuerst erkannte der Esel, was da geschah und schrie fürchterlich.
Doch dann beruhigte er sich zu jedermanns Erstaunen sehr schnell.
Ein paar Schaufelladungen später blickte der Bauer schließlich in den Brunnenschacht und war sehr verblüfft über das, was er da sah.
Mit jeder Schaufel Erde, die seinen Rücken traf, tat der Esel etwas Erstaunliches. Er schüttelte sie einfach ab und stellte sich dann darauf.
Als die Nachbarn des Bauern weiter Erde auf den Rücken des Tieres schaufelten, schüttelte es diese jedes Mal ab und stellte sich dann darauf.
Schon bald sah jedermann mit Verblüffung, dass der Esel über den Rand des Brunnenschachtes stieg und davon trottete!
Das Leben wird jede Menge „Schmutz“ auf dich schaufeln, alle Arten von Schmutz. Der Trick, um aus der Grube zu kommen, ist,
diesen abzuschütteln und dich dann darauf zu stellen und somit eine Stufe höher zu stehen.
Jedes unserer Probleme ist so eine Stufe. Wir können aus dem tiefsten Brunnenschacht entkommen
indem wir einfach nicht aufhören, die Dinge unter unsere Füße zu treten und niemals aufzugeben!
Schüttle den „Schmutz“ ab und steige eine Stufe höher!
Verfasser unbekannt!

 

 

 

Stell dir vor..
du hast bei einem Wettbewerb den folgenden Preis gewonnen:
Jeden Morgen stellt dir die Bank 86.400 Euro auf deinem Bankkonto zur Verfügung.
Doch dieses Spiel hat gewisse Regeln. Die erste Regel lautet:
Alles, was du im Laufe des Tages nicht ausgegeben hast, wird dir wieder weggenommen,
du kannst das Geld nicht einfach auf ein anderes Konto überweisen, du kannst das Geld nur ausgeben.
Aber jeden Morgen, wenn du erwachst, stellt dir die Bank erneut 86.400 Euro für den kommenden Tag
auf deinem Konto zur Verfügung.
Die zweite Regel ist: Die Bank kann das Spiel ohne Vorwarnung beenden, zu jeder Zeit kann sie sagen:
Es ist vorbei, das Spiel ist aus. Sie kann das Konto schließen, und du bekommst kein neues mehr.
Was würdest du tun? Du würdest dir alles kaufen, was du möchtest? Nicht nur für dich selbst,
auch für alle anderen Menschen, die du liebst? In jedem Fall aber würdest du versuchen, jeden Cent so auszugeben,
dass du ihn bestmöglich nutzt und so viele Menschen die du liebst mit glücklich zu machen, oder?
Weißt du, dieses Spiel ist die Realität.
Jeder von uns hat so eine Bank. Wir sehen sie nur nicht, denn die Bank ist die Zeit.
Es ist die Lebensbank. Jeden Morgen, wenn wir aufwachen, bekommen wir 86.400 Sekunden Leben für den Tag geschenkt,
und wenn wir am Abend einschlafen, wird uns die übrige Zeit nicht gut geschrieben.
Was wir an diesem Tag nicht gelebt haben, ist verloren. Gestern ist vergangen.
 
Jeden Morgen beginnt sich das Konto neu zu füllen, aber die Bank kann das Konto jederzeit auflösen, ohne Vorwarnung.

Also Lebe dein Leben, trage deine Werte in Dir, lebe dein Leben mit❤ Liebe und gib so viel du kannst anderen davon.

 

 

Neulich saß ich in einem Café und schlürfte meinen Kaffee, als sich am Nebentisch ein älteres Pärchen niederließ.
Sie kicherten und alberten miteinander herum. So völlig anders, als diese Paare, die sich in einem Restaurant stundenlang
schweigend gegenüber sitzen. Zwischendurch küssten und umarmten sie sich liebevoll und innig:
Es war ein Bild für die Götter - normalerweise
sieht man dieses Verhalten nur bei Teenagern oder bei frisch Verliebten.

Natürlich machte mich das neugierig und so konnte ich es mir nicht verkneifen, Ihnen die offensichtliche Frage zu stellen:
"Entschuldigen Sie, aber darf ich ihnen eine unhöfliche Frage stellen? Wie lange sind sie schon zusammen?"
Mit einem freundlichen Lächeln drehte sich der ältere Mann zu mir:
"Wir haben uns mit 25 kennengelernt und sind jetzt seit 50 Jahren ein Paar.
Aber mein Alter verrate ich ihnen natürlich nicht...", fügte er mit einem schelmischen Grinsen hinzu.

Ältere Menschen tragen oft sehr viel Weisheit in sich, deswegen unterhalte ich mich für mein Leben gerne mit ihnen.
Nachdem wir also eine Weile über Gott und die Welt geplaudert hatten fragte ich die beiden, was denn ihr Geheimnis sei.

Warum sie nach so langer Zeit immer noch so verliebt waren, als hätten sie sich gerade erst kennengelernt.
Denn eines spürte man ganz deutlich: Die beiden liebten sich tief und innig. So etwas kann man nicht vorspielen.
Nun junger Mann, es ist ganz einfach", sagte die Dame mit einem seltsamen Leuchten in den Augen.
Wir haben vor 50 Jahren eine Vereinbarung getroffen. Als wir zusammen kamen, sagten wir uns:

Unsere Beziehung ist eine Beziehung auf Probe. Wir werden schauen, ob es mit uns funktioniert.
Und wenn es nicht funktioniert, dann trennen wir uns."
Der Mann nickte zustimmend und ergänzte: "Und so ist es noch heute. Wir sind noch immer in der Probezeit.
Sollten wir uns nicht mehr verstehen, trennen wir uns. Das ist unsere Vereinbarung."
"Das Schöne daran ist", meinte die Dame anschließend, "dass wir uns jeden Tag aufs Neue um den anderen bemühen.
Denn jeder Tag könnte unser letzter sein. Und keiner von uns fühlt sich durch den anderen unter Druck gesetzt.
Schließlich können wir beide jederzeit gehen..."

Mit einem bezaubernden Lächeln auf den Lippen umarmten sich die beiden und ich verabschiedete mich von Ihnen.
Ich wollte die beiden Turteltauben nicht weiter stören.
Das ist das, was der heutigen Gesellschaft fehlt!

 

 

 
Eine schöne Geschichte

Der schwarze Punkt: ⚫
Eines Tages kam ein Professor in die Klasse und schlug einen Überraschungstest vor.
Er verteilte sogleich das Aufgabenblatt, das wie üblich mit dem Text nach unten zeigte.
Dann forderte er seine Studenten auf die Seite umzudrehen und zu beginnen.
Zur Überraschung aller gab es keine Fragen – nur einen schwarzen Punkt in der Mitte der Seite.
Nun erklärte der Professor folgendes:„Ich möchte Sie bitten, das auf zuschreiben, was Sie dort sehen.“
Die Schüler waren verwirrt, aber begannen mit ihrer Arbeit.
Am Ende der Stunde sammelte der Professor alle Antworten ein und begann sie laut vorzulesen.
Alle Schüler ohne Ausnahme hatten den schwarzen Punkt beschrieben – seine Position in der Mitte des Blattes,
seine Lage im Raum, sein Größenverhältnis zum Papier etc.
Nun lächelte der Professor und sagte:
„Ich wollte Ihnen eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Niemand hat etwas über den weißen Teil des Papiers geschrieben.
Jeder konzentrierte sich auf den schwarzen Punkt – und das gleiche geschieht in unserem Leben.
Wir haben ein weißes Papier erhalten, um es zu nutzen und zu genießen, aber wir konzentrieren uns immer auf die dunklen Flecken.
Unser Leben ist ein Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten und es gibt eigentlich immer einen Grund zum Feiern –
die Natur erneuert sich jeden Tag, unsere Freunde, unsere Familie, die Arbeit, die uns eine Existenz bietet, die Wunder,
die wir jeden Tag sehen …….Doch wir sind oft nur auf die dunklen Flecken konzentriert – die gesundheitlichen Probleme,
der Mangel an Geld, die komplizierte Beziehung mit einem Familienmitglied, die Enttäuschung mit einem Freund, Erwartungshaltung usw.
Die dunklen Flecken sind sehr klein im Vergleich zu allem, was wir in unserem Leben haben, aber sie sind diejenigen, die unseren Geist
beschäftigen und trüben.
Nehmen Sie die schwarzen Punkte wahr, doch richten Sie ihre Aufmerksamkeit mehr auf das gesamte weiße Papier und damit
auf die Möglichkeiten und glücklichen Momente in ihrem Leben und teilen sie es mit anderen Menschen!

Wünsche  allen einen positiven Blick auf das Leben genießt den  letzten Tag im alten Jahr und startet gut in *2017*

 

Eines Tages fiel der Esel eines Bauern in den Brunnen.
Mitleid erregend schrie das Tier Stunde um Stunde, während der Bauer überlegte, was zu tun sei.
Zuletzt kam er zu dem Schluss, dass das Tier doch sehr alt sei und dass der Brunnen sowieso
aufgefüllt werden müsse,dass es somit nicht der Anstrengung wert sei, den Esel zu retten.
 
Er lud all seine Nachbarn ein ihm zu helfen.Und so griffen sie alle zur Schaufel und begannen Erde in den Brunnen zu füllen.
Sofort erkannte der Esel, was da gespielt wurde und schrie herzzereißend. Nach einiger Zeit ließ sein Geschrei zur
Verwunderung aller, plötzlich nach.
 
Einige Schaufelladungen später, schaute der Bauer schließlich in den Brunnen hinunter und was er sah, erstaunte ihn sehr.
Mit jeder Schaufel Erde, die auf seinem Rücken landete, tat der Esel etwas erstaunliches: Er schüttelte sie ab und stellte sich drauf.
Und sowie der Bauer und seine Nachbarn mehr Erde hinunterschaufelten, so schüttete er auch diese ab und stieg dabei Schritt für Schritt höher.
Nachdem nun einige Zeit vergangen war, erschienen zu allem Erstaunen die Vorderbeine des Esels über dem Brunnenrand -
und schließlich sprang das ganze Tier heraus.
 
Das Leben wird so manchen Dreck und Unrat auf dir abladen, die Kunst besteht darin, alles abzuschütteln und es als Treppe nach oben zu benutzen.
Jede Schwierigkeit, die dir begegnet, kannst du in einen Trittstein verwandeln und dich so aus dem tiefsten Loch befreien.
Also, niemals aufgeben!
Feuerwehrmann rettet Pitbull - Welpen! 
 
Bill Lindner ist ein Feuerwehrmann aus dem US-Staat South Carolina. Als er letztes Jahr im April vom Dienst heimkehrt,
sieht er die freistehende Garage seines Nachbarn in Flammen stehen.
Ohne zu zögern eilt er zu Hilfe. „Ich sah eine Pitbull-Hundemama und mehrere Welpen hinausrennen", erinnert sich Bill.
„Einer der Kleinen versuchte hinauszukommen, als ein brennendes Stück Holz auf ihn fiel. Er winselte, schüttelte sich frei und versteckte sich in einer Ecke.
"Nachdem seine Kollegen den Brand gelöscht haben, findet Bill den Welpen unter einer Couch: „Ich brachte ihn nach draußen - es sah ziemlich schlimm aus.
Er bewegte sich nicht und atmete nicht. Ich nahm eine Mund-zu-Schnauze-Beatmung vor." Das kleine Fellbündel wird sofort in die Tierklinik gebracht.
Ein paar Wochen später besucht der Feuerwehrmann seinen Schützling. Die Nachbarfamilie hat den Welpen nicht abgeholt, also entscheidet sich Bill,
den kleinen Kämpfer aufzunehmen.
 
Über 70 Prozent seines Körpers sind von den Verbrennungen betroffen, doch Jake, wie er nun heißt, erholt sich schnell.
Als Jake wieder stark genug ist, nimmt ihn Bill mit zu seinen Schichten in die Feuerwehrzentrale.
„Alle schloßen ihn sofort ins Herz", erzählt der Familienvater.
„Er ist einfach das süßeste kleine Ding überhaupt." Pitbull Jake wird zum Maskottchen der Mannschaft und bekommt sogar seine eigene Feuerwehrmann-Uniform
und ein eigenes Bett auf der Station. Außerdem begleitet er sein Herrchen zum Feuerschutz-Unterricht in Grundschulen. 
Alleine schon um von dem liebenswerten Vierbeiner nach einem schweren Einsatz wieder stürmisch begrüßt zu werden, hebt die Moral der Feuerwehrmänner ungemein.
Deshalb wird Jake sogar offiziell zum ehrenamtlichen Feuerwehr-Mitglied erkoren!
 
„Ich möchte gerne, dass er ein Therapie-Hund für Kinder mit Verbrennungen wird", sagt sein Herrchen.
„So können sie sehen, dass er ein Überlebender und Kämpfer ist und sie trotz aller Narben immer noch schön sind.
Jake ist sehr glücklich und sehr gesund. Ich bin unheimlich stolz!
" Jake wurde gerade noch rechtzeitig aus den Flammen gerettet.
Nun ist er selbst Mitglied bei der Feuerwehr und wird bald Kindern mit dem selben Schicksal helfen.
Was für ein Happy End!

 

Der verbrannte Toast!

Als ich noch klein war, gab es bei uns abends immer etwas Warmes zu Essen.

Meist stellte sich meine Mama an den Herd und kochte für die Familie. An einen Abend kann ich mich dabei noch ganz besonders erinnern:

Es war mal wieder ein ziemlich langer Tag für alle und vor allem mein Papa kam geschafft von der Arbeit nach Hause.

Es gab einen herzhaften Eintopf zum Abendessen und dazu stellte meine Mama Toast und Kräuterbutter auf den Tisch.

Doch was ich sah, war kein Toast, sondern vielmehr ein paar Scheiben nachtschwarzer Kohle - das Brot muss ihr wohl im Toaster verbrannt sein.

 Ich traute mich irgendwie nicht, etwas zu sagen und wartete erst mal ab, ob vielleicht Papa es zuerst anspricht. Doch weit gefehlt!

Denn mein Papa ließ sich überhaupt nichts anmerken, nahm den schwarzen Toast, bestrich ihn mit Kräuterbutter und aß ihn mit großem Appetit.

Nebenbei fragte er mich, wie mein Schultag so war und ob ich denn meine Hausaufgaben schon erledigt hätte.

Ich kann mich zwar an meine Antwort nicht mehr so genau erinnern, aber was dann kam, hat sich fest in mein Gedächtnis eingegraben.

Denn als meine Mama sich ganz schuldbewusst für das verbrannte Brot entschuldigen wollte, sagte mein Vater ganz gelassen und mit einem Lächeln im Gesicht:

„Ach, halb so wild Schatz! Du musst wissen: Ich mag meinen Toast ganz genau SO!"

Später, als mein Papa dann in mein Zimmer kam, um mir einen Gute-Nacht-Kuss zu geben, fragte ich ihn, ob er vorhin die Wahrheit gesagt hätte.

Er nahm mich fest in den Arm und meinte nur: „Pass auf, Liebes. Deine Mama hat einen anstrengenden Tag hinter sich.

Da kann das schon mal passieren. Außerdem: Ein verbrannter Toast tut keinem weh. Aber was weh tut, sind die falschen Worte zur falschen Zeit!"

Er drückte mich noch fester an sich, bevor er noch sagte: „Du wirst sehen, das Leben ist voll von Dingen, die nicht hundertprozentig nach Plan laufen.

Und auch wir Menschen sind allesamt nicht perfekt. Ich zum Beispiel bin ganz groß darin, Termine zu verpassen und unseren Hochzeitstag zu verschwitzen.

Aber weißt du was? Im Laufe der Zeit lernt man, die kleinen Fehler des Anderen zu akzeptiere.

Und lernt sie sogar zu lieben! Das ist das Geheimnis einer langen und glücklichen Beziehung zwischen zwei Menschen.

Das Leben ist einfach zu kurz, um es mit Vorwürfen und Reuegefühl zu verplempern. Liebe einfach diejenigen, die es gut mit dir meinen.

Und habe Mitgefühl mit denen, die noch nicht ganz so weit sind."

Inzwischen weiß ich nur zu gut, was mein Papa damit meinte.

 

 

 
Eines Tages, merkte ein armer Junge, der Waren von Tür zu Tür verkaufte,
um sich so den Weg durch die Schule bezahlen zu können,
dass er nur einen einzigen Pfennig übrig hatte und er sehr hungrig war.
Er beschloss, beim nächsten Haus um eine Mahlzeit zu fragen.
Allerdings verlor er seinen Mut, als eine hübsche junge Frau die Tür öffnete.
Statt einer Mahlzeit, bat er die Frau um ein Glas Wasser. Sie dachte, er sah hungrig aus.
So brachte sie ihm ein grosses Glas Milch.
Er trank es langsam aus und fragte dann: ”Wie viel schulde ich dir?” ”
Du schuldest mir nichts”, antwortete sie und fuhr fort ”
Meine Mutter hat uns gelehrt, kein Geld zu akzeptieren für eine gute Tat.”
Er sagte..”Dann danke ich ihnen von ganzem Herzen.”
Als Howard Kelly das Haus verliess, fühlte er sich nicht nur körperlich stärker,
sondern sein Glaube an Gott und die Menschheit war genau so stark.
Er war bereit um aufzugeben und zu beenden. Jahre später, wurde die junge Frau schwer krank. Die lokalen Ärzte waren ratlos. So schickten sie die Frau schliesslich in die grosse Stadt
ins Spital, in dem die Ärzte ihre seltene Krankheit studieren sollten.
Dr. Howard Kelly wurde ins Sprechstundenzimmer gerufen um die Beratung mit der Frau zu machen; Als er den Namen der Stadt hörte, von der sie kam, erfüllte ein seltsames Licht seine Augen. Sofort machte er sich auf den Weg in das Zimmer.
Er erkannte sie sofort. So beschloss er, wie bei jedem seiner anderen Patienten, sein bestes zu geben, um ihr Leben zu retten.
Nach langem Ringen war die Schlacht gewonnen. Dr. Kelly forderte seine Arbeitskollegen auf, ihm die entgültige Rechnung zur Überprüfung zukommen zu lassen .
Er sah die Rechnung an, dann schrieb er etwas am unteren Rand des Papieres und liess es der Frau ins Zimmer bringen.
Sie hatte grosse Angst, den Brief zu öffnen, da sie befürchtete, für den Rest ihres Lebens zahlen zu müssen. Schliesslich begann sie langsam, den Umschlag zu öffnen.
Eine Handschrift auf dem unteren Rande des Papieres zog ihre Aufmerksamkeit auf sich.
Darauf war zu lesen: ”Vor einigen Jahren in vollem Umfang bezahlt mit einem Glas Milch” (unterschrieben) Dr. Howard Kelly.
Tränen der Freude überschwämmten ihre Augen als ihr vor Glück höher schlagendes Herz betete:
”Danke Gott, dass sich deine Liebe durch Menschenherze Hände ausbreitet.”
Jetzt hast du zwei Möglichkeiten.
Du kannst diese Geschichte teilen und eine positive Botschaft verbreiten oder es ignorieren und so tun, als hätte es dich niemals berührt.
 
”Es ist die höchste Kunst des Lehrers, die Freude an kreativem Ausdruck und Wissen zu erwecken.”
Albert Einstein

 Die Geschichte von den zwei Kieselsteinen

 

Oder: der Unterschied zwischen Logik und lateralem Denken (Querdenken)

Es war einmal in einem kleinen Dorf ein Bauer, der einem alten unfreundlichen Mann eine grosse Summe Geld schuldete.
Der Bauer hatte eine hübsche Tochter, an der der Alte seinen Gefallen hatte.
Der Alte machte folgenden Vorschlag:
Er sagte, wenn er die Tochter heiraten könnte, würde er die ganzen Schulden erlassen.
Der Bauer und die Tochter waren bestürzt über diesen Antrag.

So schlug der Alte vor, dass Glück und Zufall entscheiden sollten:
Er wollte zwei Kieselsteine, der eine schwarz, der andere weiss,  in den leeren Geldbeutel legen. Die Tochter sollte dann, ohne hinein zu sehen, einen Kieselstein entnehmen.
Sollte der Kieselstein schwarz sein, dann heirate er die Tochter und somit sei die Schuld erlassen.
Nimmt sie den weissen Kieselstein aus dem Beutel, dann muss sie ihn nicht heiraten, und die Schuld ist ebenfalls erlassen.
Verweigert aber die Tochter, einen Kieselstein zu entnehmen, muss der Bauer ins Gefängnis.

Während er so sprach, beugte sich der Alte und nahm zwei Kieselsteine von der Strasse, die voll von Kieselsteinen war.
Beim Beugen betrachtete die Tochter den Alten mit scharfem Auge.
Sie entdeckte, dass der Alte zwei schwarze Kieselsteine aufnahm und in den Geldbeutel legte.
Aber sie schwieg.

Der Alte forderte nun die Tochter auf, einen Kieselstein zu entnehmen.

Stell Dir für einen Moment vor, was Du in dieser Situation getan hättest.

Analysieren wir die Situation. Drei Möglichkeiten existieren:
Die Tochter weigert sich, einen Kieselstein zu entnehmen.
Die Tochter entnimmt beide Kieselsteine dem Beutel und stellt somit den Alten als Betrüger dar.
Die Tochter nimmt einen schwarzen Kieselstein aus dem Beutel und opfert sich dem Alten als Gattin, um den Vater vor dem Gefängnis zu bewahren.

Überlege für einen Moment die prekäre Lage.
Die Geschichte stellt den Unterschied dar zwischen logischem und lateralem Denken (Querdenken).

Das Dilemma der Tochter: Eine akzeptable Lösung, die den Alten nicht blossstellt, scheint nach der Logik ausgeschlossen.

Dies machte nun die Tochter :

Sie steckte ihre Hand in den Beutel, nahm einen Kieselstein und liess ihn ungeschickt auf den Boden fallen.
Bevor  festgestellt werden konnte, ob er jetzt schwarz oder weiss gewesen sei, vermischte sich der Kieselstein mit den vielen anderen auf der Strasse.
“Oh, wie unbeholfen ich bin!”, rief die junge Frau. “Aber kein Problem.
Wenn ich jetzt den zweiten Stein herausnehme, dann wissen wir ja sofort …
… welche Farbe der erste Kiesel gehabt hat, nicht wahr?”

Da der zweite Kiesel schwarz war, müsste der erste, nach dem Vorschlag des Alten, weiss gewesen sein.
Der Alte getraute sich natürlich nicht, seinen Schwindel zu gestehen …

Die Moral der Geschichte:
Eine Lösung existiert für die meisten Probleme.
Manchmal  wissen wir nur nicht, wie wir in einer Situation all deren möglichen Facetten erkennen können.

(Quelle unbekannt)

Sohn: "Papa, kann ich Dich mal was fragen?"
Vater: "Klar, mein Junge. Was ist los?"
Sohn: "Papa, wie viel Geld verdienst du in der Stunde?"
Vater: "Nun, ich denke solche Dinge haben dich noch nicht zu interessieren. Warum fragst du so was?"
Sohn: "Ich möchte es einfach nur wissen. Bitte bitte, sag mir, wie viel du in der Stunde verdienst."
Vater: "Na gut, wenn du es unbedingt wissen möchtest, Ich verdiene 50 Euro in der Stunde."
Sohn: "Oh." (Er senkt den Kopf)
Sohn: "Papa, kannst du mir vielleicht 25 Euro leihen?"
Vater: "(äußerst verärgert) So so! Deshalb fragst du also. Du willst dir Geld von mir leihen, um dir irgendein dämliches Spielzeug oder anderen Blödsinn zu kaufen. So nicht mein Freund. Marschier in dein Zimmer und ab ins Bett! Du solltest mal darüber nachdenken, wie egoistisch du eigentlich bist. Ich arbeite jeden Tag extrem hart und muss mir dann abends so dreiste Fragen anhören!"
Der kleine Junge geht still und leise in sein Zimmer und schließt die Tür. Der Vater setzt sich erst mal hin, wird jedoch umso wütender, je mehr er über die Frage des Jungen nachdenkt.
"Wie durchtrieben mein Sohn nur ist! Stellt mir solche Fragen, nur um an Geld zu kommen!"
Über eine Stunde vergeht bis der Vater sich beruhigt hat und anfängt Nachzudenken.
"Vielleicht gibt es da wirklich etwas, dass mein Sohn dringend braucht. Er fragt sehr selten nach Geld. Eigentlich hat er noch nie gefragt. Vielleicht braucht er die 25 Euro tatsächlich. Vielleicht habe ich ihm Unrecht getan."
Der Vater geht zum Zimmer des kleinen Jungen, öffnet die Tür und betritt das Zimmer.
Vater: "Schläfst du schon, Sohnemann?"
Sohn: "Nein, Papa, ich bin noch wach."
Vater: "Schau mal, ich habe noch mal über alles nachgedacht. Vielleicht war ich tatsächlich ein bisschen zu streng zu dir. Es war ein langer Tag, eine Menge hat sich angestaut und du hast alles abbekommen. Hier sind die 25 Euro um die du mich gebeten hast. Es tut mir leid."
Der kleine Junge lächelt.Sohn: "Danke, Papi!"
Der kleine Junge greift unter sein Kopfkissen und holt ein paar weitere zerknitterte Euro-Scheine hervor. Der Vater sieht, dass der Junge unter seinem Kissen bereits Geld gebunkert hat und wird erneut wütend. Langsam und ruhig beginnt der kleine Junge das Geld zu zählen und schaut danach seinen Vater an.
Vater: "Warum zum Teufel fragst du nach Geld, wenn du schon welches hast?"
Sohn: "Weil ich noch nicht genug hatte. Jetzt aber reicht es!"
Sohn: "Papi, jetzt habe ich 50 Euro. Darf ich hierfür eine Stunde deiner Zeit kaufen? Bitte komme morgen früher von der Arbeit nach Hause. Ich möchte gerne mit dir zusammen Essen."
Der Vater sinkt auf den Boden. Er hat mit solch einer Antwort nicht gerechnet. Er ist erschüttert, gerührt, überwältigt. Er schließt seinen Sohn in die Arme, und bittet ihn um Entschuldigung.
Dies ist nur eine kleine Geschichte über Vater und Sohn. Eine kleine Geschichte für all jene die in ihrem Leben so hart und lange arbeiten. Wir sollten nicht zulassen, dass uns in unserem turbulenten Leben, der Blick für das fehlt, was wirklich wichtig ist. Die Menschen, die wir lieben...
Der Tempel der tausend Spiegel!

Vor vielen tausend Jahren gab es in Indien den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages erklomm ein Hund den Berg, stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.
 

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er erschrak, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde knurrten furchtbar und fletschten die Zähne. Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund in den Tempel. Auch er kam in den Saal mit den tausend Spiegeln ..
und auch er sah tausend andere Hunde. Aber er freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her
und forderte die Hunde zum Spiel auf.


Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

Und was will uns diese Geschichte sagen?

Wenn wir auf andere Menschen freundlich und herzlich zugehen, werden wir auch Freundlichkeit und Herzlichkeit zurückbekommen. Die Welt erscheint uns wohlgesonnen. Gehen wir auf andere missmutig und unfreundlich zu, wird uns die ganze Welt so erscheinen.

(c) Burkhard Heidenberger

Warum weinst Du?


Ein kleiner Junge fragte seine Mutter: "Warum weinst Du?" "Weil ich eine Frau bin.," erzählte sie ihm. "Das versteh ich nicht," sagte er. Seine Mama umarmte ihn nur und sagte:" Und das wirst Du auch niemals." Später fragte der kleine Junge seinen Vater: "Warum weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?" "Alle Frauen
weinen ohne Grund," war alles was sein Vater sagen konnte.

Der kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch, warum Frauen weinen. da rief er Gott an, und als Gott ans Telefon kam, fragte er:" Gott, warum weinen Frauen so leicht?" Gott sagte: "Als ich die Frauen machte, musste sie etwas Besonderes sein. Ich machte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen, doch sanft genug, um Trost zu spenden. Ich gab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen, wie die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt. Ich gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt weiterzumachen, wenn alle anderen aufgeben und ihre Familien in Zeiten von Krankheiten und Erschöpfung zu versorgen, ohne sich zu beklagen.

Ich gab ihr Gefühlstiefe, mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt, sogar wenn ihr Kind sie sehr schlimm  verletzt hat. Ich gab ihr die Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen und machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt. Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, das ein guter Ehemann seine Ehefrau niemals seine Frau verletzt, aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet, unerschütterlich zu ihm stehen. Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen. Die ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht, wann es nötig ist. Siehst Du: Die Schönheit der Frau ist nicht die Kleidung,
die sie trägt, die Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt. Die Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden, weil sie das Tor zu ihrem Herzen sind, der Ort, an dem Liebe wohnt."

Eines Tages entschloss sich der Wahnsinn ... seine Freunde zu einer Party einzuladen.... So wars:

Als sie alle beisammen waren, schlug die Lust vor, Verstecken zu spielen. "Verstecken? Was ist das?" fragte die Unwissenheit. "Verstecken ist ein Spiel: einer zählt bis 100, der Rest versteckt sich und wird dann gesucht," erklärte die Schlauheit. Alle willigten ein bis auf die Furcht und die Faulheit. Der Wahnsinn war wahnsinnig begeistert und erklärte sich bereit zu zählen. Das Durcheinander begann, denn jeder lief durch den Garten auf der Suche nach einem guten Versteck. Die Sicherheit lief ins Nachbarhaus auf den Dachboden, man weiß ja nie. Die Sorglosigkeit wählte das Erdbeerbeet. Die Traurigkeit weinte einfach so drauf los. Die Verzweiflung auch, denn sie wusste nicht, ob es besser war sich hinter oder vor der Mauer zu verstecken. "...98,99,100!" zählte der Wahnsinn. "Ich komme euch jetzt suchen!" Die erste, die gefunden wurde, war die Neugier, denn sie wollte wissen, wer als erster geschnappt wird und lehnte sich zu weit heraus aus ihrem Versteck. Auch die Freude wurde schnell gefunden, denn man konnte ihr Kichern nicht überhören. Mit der Zeit fand der Wahnsinn all seine Freunde und selbst die Sicherheit war wieder da. Doch dann fragte die Skepsis: "Wo ist denn die Liebe?" Alle zuckten mit der Schulter, denn keiner hatte sie gesehen. Also gingen sie suchen. Sie schauten unter Steinen, hinterm Regenbogen und auf den Bäumen. Der Wahnsinn suchte in einem dornigen Gebüsch mit Hilfe eines Stöckchens. Und plötzlich gab es einen Schrei! Es war die Liebe. Der Wahnsinn hatte ihr aus Versehen das Auge rausgepiekst. Er bat um Vergebung, flehte um Verzeihung und bot der Liebe an, sie für immer zu begleiten und ihre Sehkraft zu werden. Die Liebe akzeptierte diese Entschuldigung natürlich. Seitdem ist die Liebe blind und wird vom Wahnsinn begleitet ...

Der Sprung in der Schüssel

Es war einmal eine alte chinesische Frau, die zwei große Schüsseln hatte,
die von den Enden einer Stange hingen, die sie über ihren Schultern trug.
Eine der Schüsseln hatte einen Sprung, während die andere makellos war
und stets eine volle Portion Wasser fasste.
Am Ende der langen Wanderung vom Fluss zum Haus der alten Frau
war die andere Schüssel jedoch immer nur noch halb voll.

Zwei Jahre lang geschah dies täglich:
Die alte Frau brachte immer nur anderthalb Schüsseln Wasser mit nach Hause.
Die makellose Schüssel war natürlich sehr stolz auf ihre Leistung, aber die
arme Schüssel mit dem Sprung schämte sich wegen ihres Makels und war betrübt,
dass sie nur die Hälfte dessen verrichten konnte, wofür sie gemacht worden war.

Nach zwei Jahren, die ihr wie ein endloses Versagen
vorkamen, sprach die Schüssel zu der alten Frau:
„Ich schäme mich so wegen meines Sprungs, aus dem den ganzen Weg zu deinem
Haus immer Wasser läuft.“

Die alte Frau lächelte. „Ist dir aufgefallen, das auf deiner Seite des Weges Blumen blühen,
aber auf der Seite der anderen Schüssel nicht?“
„Ich habe auf deiner Seite des Pfades Blumensamen gesät, weil ich mir deines Fehlers
bewusst war. Nun gießt du sie jeden Tag, wenn wir nach Hause laufen.
Zwei Jahre lang konnte ich diese wunderschönen Blumen pflücken und den Tisch
damit schmücken. Wenn du nicht genauso wärst, wie du bist, würde diese Schönheit
nicht existieren und unser Haus beehren.“

Jeder von uns hat seine ganz eigenen Macken und Fehler, aber es sind die Macken und
Sprünge, die unser Leben so interessant und lohnenswert machen.
Man sollte jede Person einfach so nehmen, wie sie ist und das Gute in ihr sehen.

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